Ein Hund - der beste Freund des Menschen
Lange habe ich gezögert, habe mir Pros und Cons zusammengestellt und ewig drüber nachgedacht, ob ich mir einen Hund anschaffen soll.
Die größten Faktoren waren die "fehlende Zeit" und die Angst, nicht mit der Verantwortung fertig zu werden. Denn ein Hund soll ja auch ein schönes Zuhause haben oder?
Hunde und Kinder
Den ersten Kontakt zu Hunden hatte ich bei meinen Großeltern, wo ich die alte Labrador-Dame Paula kennenlernen durfte. Ich war noch recht jung, ich schätze um die 3 Jahre und Paula war schon lange im Rentenalter. Nichtsdestotrotz habe ich direkt eine Verbindung aufbauen können und war glücklicher mit Paula Zeit zu verbringen als mit meinen Großeltern (meine Großeltern waren natürlich auch toll, aber Hunde sind als Kind einfach faszinierend).
Mit zunehmenden Alter hat mich das Interesse nie losgelassen und es war für mich recht früh klar, dass ich irgendwann selbst einen Hund haben möchte. Meine Eltern waren leider anderer Meinung und hielten es nicht für sinnvoll. Sprüche wie: "Nach 4 Wochen ist der Hund auf einmal langweilig und keiner kümmert sich mehr" oder "Ein Hund ist zu teuer, den kannst du dir nicht leisten" waren die typische Antwort auf meine Betteleien. Wahrscheinlich war es auch besser, denn bei meinen Eltern wäre ein Hund sicher nicht glücklich geworden.
Der erste eigene Hund
Der Gedanke an einen eigenen Hund kam mir in meinem Studium garnicht in den Kopf. Ich hatte genug Sorgen meine Miete zu zahlen, die Studiengebühren waren häufiger fällig als mir lieb war und in meiner Freizeit habe ich zu viel Blödsinn gemacht, um einen Hund halten zu können ;).
Aber wie die Zeit es wollte, kam nach dem Umzug aufs Land der Gedanke wieder, einen Hund in die Familie zu integrieren. Meine Frau war zuerst nicht begeistert (sie hatte nie Kontakt zu Hunden), konnte aber beim ersten Besuch im Tierheim den leuchtenden Augen der Hunde nicht widerstehen. Die Kids waren sofort Feuer und Flamme und hätten am liebsten gleich alle Hunde adoptiert.
Und so kam es dann: Bella, eine altdeutsche Schäferhund-Dame fand den Weg zu uns auf den Bauernhof. Sie ist von ruhiger Natur und kann daher auch mal über die manchmal zu wild spielenden Kinder hinwegsehen, ein wichtiger Punkt beim Zusammenleben von Kind und Hund. Gleichzeitig haben meine Kids aber auch gelernt, Verantwortung zu tragen, indem sie Bella täglich zweimal füttern und mit ihr regelmäßig über den Hof Gassi gehen (auch bei schlechtem Wetter!).
Hier ein toller Blog von Charlotte Menke, der gut zeigt, wieso Kinder und Haustiere ein so passende Kombination sind (oder wieso manchmal auch nicht): https://www.elternkompass.de/kind-und-haustier/
Fazit
Ich bereue es nicht einen Tag, Bella adoptiert zu haben, meine Kinder sind happy und lernen, Verantwortung zu tragen.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen